Laserschmelzschneiden

Laserschmelzschneiden mit maximaler Präzision und Qualität. TEPROSA ist Ihr Experte für hochwertige Laserteile made in Germany.

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Laserschmelzschneiden für besondere Kantengüte – der Glanzschnitt

Laserschmelzschneiden oder Laserstrahlschneiden ist das bevorzugte Schneidverfahren für die Bearbeitung von Edelstahl (legiertem Stahl) und verschiedenen Aluminiumlegierungen. Dabei macht sich das Schmelzschneiden die reaktionshemmenden Eigenschaften spezieller Schneidgase (Stickstoff oder Argon) zum Vorteil, um sehr saubere, glatte Schneidkanten für höchste Ansprüche zu erzielen.

» Materialien/ Werkstoffe für das Laserschmelzschneiden

Das Schmelzschneiden eignet sich insbesondere für das Schneiden von dünne, feinen Blechen. Folgende Materialien trennen wir mit dem Verfahren bei TEPROSA:

Bleche und Folien – Materialstärke: 0,02 mm – 6,00 mm

  • Edelstahl, Edelstahlfolien
  • Aluminium, Alufolien
  • Kupfer
  • Messing
  • Nickel
  • Stahl
  • Titan
  • Kohlenstoffstahl/ Carbonstahl

Weitere Materialien

  • Keramik (Siliziumnitrid)
  • Kunststoff
  • Textilien

» Fertigungsbedingungen

Unsere Fertigungsbedingungen für das Laserschmelzschneiden

  • Minimale Schnittfugenbreite: 0,03 mm*
  • Wiederholgenauigkeit ±2µm
  • Mikrostege ab 0,03 mm (kleine Verbindung zwischen Kontur und Blechtafel zur Verankerung der Zuschnitte)
  • Schneidgeschwindigkeiten bis zu 50mm/s
  • Schneidgasunterstützung bis 6 bar
  • Stickstoff
  • Argon
  • Konturgenauigkeit: ± 0,01 mm*
  • Bohrungen ab 0,05 mm

*abhängig vom Material/Werkstoff und dessen Materialstärke

» Individuelle Fertigung & Materialien

Wir haben eine große Auswahl an Materialien und Werkstoffen mit verschiedensten Legierungen lagerseitig verfügbar. Gerne bearbeiten wir aber auch von Ihnen beigestelltes Material, oder beschaffen Materialien und Werkstoffe nach Ihren Vorgaben und Wünschen von unseren langfristigen, erfahrenen Zulieferern.

Die Lieferung entsprechender Materialprüfzeugnisse zu Ihren Laserteilen ist nach Absprache jederzeit möglich. Für eine detaillierte Übersicht der gängigsten Materialien und Werkstoffe lohnt sich ein Blick in unsere Werkstoffübersicht.

Ihr Werkstoff ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an. Unsere Experten beraten Sie gerne hinsichtlich der Materialauswahl und den Möglichkeiten der Technologie. Bei Bedarf führen wir gerne Schneidtests mit Ihrem Wunschmaterial durch und geben Ihnen eine professionelle Bewertung der Eignung zur Laserbearbeitung Ihres Materials.

» Informationen für Einkäufer

Als Dienstleister für den B2B-Bereich ist es für uns selbstverständlich, Ihnen ein zu Ihrer Anfrage passendes, schriftliches Angebot entsprechend unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen zu unterbreiten. Dabei treten wir selbstverständlich auch als Langzeitlieferant für Sie auf. Hier finden Sie weiterführende Links und hilfreiche Angaben für Einkäufer:

» Anfrage ohne CAD-Daten

Sie können auch ohne CAD-Daten eine Anfrage für das Laser-Feinschneiden online platzieren. Geben Sie dazu einfach die geometrischen Daten, sowie das gewünschte Material Ihres Werkstücks in unser Online-Anfrage-Formular ein. Unsere Experten prüfen Ihre Daten und nehmen dann umgehend mit Ihnen Kontakt auf, um Ihnen schnellstmöglich ein attraktives Fertigungsangebot unterbreiten zu können.

» Geheimhaltung & Datensicherheit

Die Sicherheit Ihrer Daten garantieren wir Ihnen – falls Sie dennoch im Vorfeld eine Geheimhaltungsvereinbarung benötigen, können Sie sich hier unser Formular zur Geheimhaltung herunterladen. Gerne prüfen wir auch Ihre hauseigene Vereinbarung. Bitte schicken Sie uns diese dazu einfach per E-Mail an: einkauf@teprosa.de

Online-Anfrage für Laserteile

Nutzen Sie unser Online-Anfrage-Formular, um Ihre Anfrage jederzeit ohne zusätzlichen Aufwand über unsere Website zu platzieren. Laden Sie einfach Ihre Fertigungsdaten auf unseren Server und hinterlegen Sie den von Ihnen gewünschten Werkstoff/ das gewünschte Material.


Werkstoffübersicht

Hier finden Sie eine Auswahl der gängigsten Materialien und Werkstoffe, die wir bei TEPROSA verarbeiten. Andere Materialien können auf Anfrage auch verwendet werden!

Eisenmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Baustahl 1.0330, DC01
1.0338, DC04
unlegierte Qualitätsstähle
C-Stahl/ Kohlenstoffstahl 1.1274, C100S
C75S
Federbandstahl ohne Korrosionsbeständigkeit,
magnetisch
Edelstahl V2A 1.4301
1.4316
rostfreie, austenitische Standardedelstähle
Edelstahl V4A 1.4404 korrosions-, säure- und hochtemperaturkorrosionsbeständige Edelstähle
Federstahl 1.4310 rostfreie, gut korrosionsbeständige,
austenitische Federstähle
Edelstahl 1.4828 austenitische Standardedelstähle
Edelstahl 1.4016 nichtrostender, ferritischer Stahl
magnetisch

Leichtmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Aluminium AW-5754 (AlMg3),
AW-1050A (Rein-aluminium),
AW 6082 (AlSi1MgMn)
leichtes, relativ weiches Material,
korrosionsbeständig,
gute Verform- und Schweißbarkeit
Titan Ti leichtes, passivierbares und biokompatibles Material,
häufiger Einsatz in der Medizintechnik

Buntmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Bronze CW452K Korrosions- und verschleißfest,
hohe Festigkeit und Härte
Kupfer CW004A,
CW008A,
CW024A
gute elektrische Leitfähigkeit,
korrosionsbeständig,
gute Kalt- und Warmumformbarkeit,
geeignet für Hart- und Weichlöten
Kupfer-Nickel sehr korrosionsbeständig,
gut schweißbar
Messing CW508L, CW612N gute elektrische Leitfähigkeit,
gute Kaltumformbarkeit,
gute Federeigenschaften
Nickel Nickel, MU-Metall äußerst korrosionsbeständig,
ferromagnetische Eigenschaften

Keramik

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Siliziumnitrid Si3N4 extrem belastbar,
hohe Temperaturstabilität,
sehr hohe Thermoschockbeständigkeit

Ihr Werkstoff ist nicht dabei? Wir beraten Sie gerne auch zu den Möglichkeiten mit individuellen Materialien!

Individuelle Anfrage zum Laserschmelzschneiden

Besonderheiten beim Schmelzschneiden

Das Schmelzschneiden eignet sich besonders für das Laserschneiden von feinen Blechen. Die Gratbildung ist bei diesem Verfahren minimal, eine Oxidation wie bei Brennschneiden tritt nicht auf. Daher ist eine Nachbearbeitung der Laserteile meistens nicht notwendig.

Anwendungsgebiete für das Laserschmelzschneiden

Aufgrund der nahezu oxidfreien und sehr sauberen Schnittkanten eignet sich das Verfahren besonders gut für Materialbearbeitung von anspruchsvollen und präzisen Schneidaufgaben mit hohem optischem Anspruch.

Genauigkeit beim Laserstrahlschmelzschneiden

Die minimale Breite der Schnittfuge ist beim Laserschmelzschneiden sogar noch etwas geringer als bei Laserbrennschneiden. Die reaktionshemmenden Eigenschaften der Schneidgase (Stickstoff oder Argon) ermöglichen eine hohe Schnittqualität und eine nahezu gratfreie Schnittkante.

Nachbearbeitung beim Laserschmelzschneiden

In den meisten Fällen ist eine Nachbearbeitung der geschnittenen Werkstücke beim Schneiden mit diesem Schneidprozess nicht nötig, da die Schneidkaten wenig Grat aufweisen und nicht oxidieren. Wenn eine Entgratung dennoch von Ihnen gewünscht ist, können wir die folgenden Möglichkeiten anbieten:

  • Bürsten
  • Trowalisieren (Gleitschleifen)
  • Elektropolieren

Weitere Laserschneidverfahren

Neben dem Laserschmelzschneiden kommen zwei weitere Verfahren beim Schneiden mit dem Faserlaser zum Einsatz. Das Grundprinzip ist bei allen Verfahren ähnlich, unterscheidet sich aber unter anderem in der Verwendung der Schneidgase.

Bei allen Verfahren wird ein stark fokussierter Laserstrahl über die entsprechende Strahlführung und den Bearbeitungskopf (Fokussieroptik) gebündelt auf das zu bearbeitende Werkstück gelenkt. Bei unseren Faserlasern (Spezieller Bautyp des Festkörperlasers), wird dabei in der Laserquelle ein Laserstrahl im mittleren Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von ungefähr 1.070 nm erzeugt und über eine längliche Faser verstärkt.

Die verwendeten Lasermodule zeichnen sich durch einen einzigartigen Wirkungsgrad und eine hohe Zuverlässigkeit aus. Unsere Experten kennen die Funktionsweise der einzelnen Trennverfahren und wählen das passende Verfahren für Sie aus. Bei Interesse beraten wir Sie natürlich gerne zu den Unterschieden, sowie den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Lasertechnik.

» Brennschneiden (Laserbrennschneiden)

Auch als Laserstrahlschneiden bezeichnet. Beim Laser-Brennschneiden wird Sauerstoff als Schneidgas verwendet. Das Schneidgas wird bei der Bearbeitung gezündet was zu einem Aufschmelzen des Materials führt. Der Sauerstoff reagiert mit dem erhitzten Material. Durch diese exotherme Reaktion wird zusätzliche Energie freigesetzt.Die so entstehende Schlacke wird durch den Sauerstoff aus der Schneidfuge gedrückt. Aufgrund der chemischen Reaktion kommt es beim Laserbrennschneiden zu einer geringen Gratbildung an den Schneidkanten, die bei stärkeren Folien nachträglich mechanisch entfernt werden muss. Wenn das Verfahren optimal beherrscht wird, kann der Grat allerdings auf ein Minimum reduziert werden.

» Sublimationsschneiden (Lasersublimationsschneiden)

Beim Lasersublimationsschneiden verdampft das zu bearbeitende Material unmittelbar durch die Bearbeitung mit dem Laserstrahl. Der entstehende Dampf wird dann durch das Schneidgas, meistens Stickstoff, ausgeblasen.Anwendungsmöglichkeiten für das Sublimationsschneiden mit dem Laser finden sich vor allem im Bereich sehr feiner Materialien und besonders dünner Folien.

Vorteile der Verfahren

Jedes der drei Verfahren spielt seine Vorteile je nach Werkstoff, Anwendung und Einsatzbereich in einem anderen Punkt aus. Unsere Experten kennen die Funktionsweise der einzelnen Trennverfahren und wählen das passende Verfahren für Sie aus. Bei Interesse beraten wir Sie natürlich gerne zu den Unterschieden, sowie den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Lasertechnik.

Unsere Lasertechnik

Für das Laserschneiden setzten wir modernste Faserlaser verschiedener Hersteller ein die Konturgenauigkeiten von ± 0,01 mm ermöglichen. Faserlaser bieten eine hervorragende Strahlqualität, liefern einen geringen thermischen Eintrag und ermöglichen somit hochpräzise Laserzuschnitte mit geringem Verzug und sauberen, nahezu gratfreien Schnittkanten.

Die gepumpten Festkörperlaser erzeugen einen Laserstrahl im mittleren Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von 1.070 nm, der über eine sogenannte Faser und einer feststehenden Optik per CNC-System, oder über eine bewegliche Scanner-Optik (Galvosystem) auf das zu bearbeitende Material gelenkt wird.

Im Vergleich dazu, liegt die Wellenlänge der meisten CO2 Laser, die ihre Vorteile bei der Bearbeitung von Materialien wie Holz, Pappe oder Textilien zeigen, im Bereich von 10.600 nm.

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Neben dem Laserschmelzschneiden bieten wir Ihnen auch die folgenden Dienstleistungen:

Teprosa – technology + Engineering

Paul-Ecke-Str. 6
39114 Magdeburg
Deutschland

Tel 0391 598184 70
anfrage@teprosa.de

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