Laserschneiden Edelstahl

Laserschneiden mit maximaler Präzision und Qualität. TEPROSA ist Ihr Experte für hochwertige Laserteile made in Germany.

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Expertenberatung

Laserschneiden von Edelstahl

Als Edelstahl werden legierte und unlegierte Stähle bezeichnet, die einen besonders hohen Reinheitsgrad aufweisen. Legierter Edelstahl ist aufgrund seines relativ hohem Chromanteils sehr korrosionsbeständig und eignet sich sehr gut für das Laserschneiden. Unlegierte Edelstähle sind z.B. Stähle mit einem geringeren Schwefel- und Phosphorgehalt als 0,025%.

» Materialien/ Werkstoffe für das 2D-Laserschneiden von Edelstahl

Hier finden Sie eine Übersicht legierter Edelstähle, die sich für den Laserzuschnitt eignen und die wir bei TEPROSA verarbeiten:

Bleche und Folien – Materialstärke: 0,02 mm – 6,00 mm:

  • 1.4301 (X5CrNi18-10, V2A)
  • 1.4016 (X6CR17)
  • 1.4310 (X10CRNI18-8, Federstahl)
  • 1.4404 (X0CRNIMO, V4A)
  • 1.4828 (X15CrNiSi20-12)

Wir haben eine große Auswahl an legiertem Edelstahl in unterschiedlichen Materialstärken auf Lager. Gerne bearbeiten wir aber auch von Ihnen beigestelltes Material, oder beschaffen Materialien und Werkstoffe nach Ihren Vorgaben und Wünschen von unseren langfristigen, erfahrenen Zulieferern. Die Lieferung entsprechender Materialprüfzeugnisse zu Ihren Laserteilen ist nach Absprache jederzeit möglich.

Für eine detaillierte Übersicht der gängigsten Materialien und Werkstoffe lohnt sich ein Blick in unsere Werkstoffübersicht.

» Fertigungsbedingungen

Unsere Fertigungsbedingungen für das Laserschneiden von Edelstahl

  • Minimale Schnittfugenbreite/ minimaler Spotdurchmesser: 0,03 mm*
  • Wiederholgenauigkeit ±2µm
  • Mikrostege ab 0,03 mm (kleine Verbindung zwischen Kontur und Blechtafel zur Verankerung der Zuschnitte im Blechverbund)
  • Schneidgeschwindigkeiten bis zu 50mm/s
  • Schneidgasunterstützung bis 25 bar
  • Stickstoff
  • Sauerstoff
  • Druckluft
  • Konturgenauigkeit: ± 0,01 mm*
  • Bohrungen ab 0,03 mm

*abhängig vom Material/Werkstoff und dessen Materialstärke

» Individuelle Fertigung & Materialien

Ihr Werkstoff ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an. Unsere Experten beraten Sie gerne hinsichtlich der Materialauswahl und den Möglichkeiten der Technologie. Bei Bedarf führen wir gerne Schneidtests mit Ihrem Wunschmaterial durch und geben Ihnen eine professionelle Bewertung der Eignung zur Laserbearbeitung Ihres Materials.

» Informationen für Einkäufer

Als Dienstleister für den B2B-Bereich ist es für uns selbstverständlich, Ihnen ein zu Ihrer Anfrage passendes, schriftliches Angebot entsprechend unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen zu unterbreiten. Dabei treten wir selbstverständlich auch als Langzeitlieferant für Sie auf. Hier finden Sie weiterführende Links und hilfreiche Angaben für Einkäufer:

» Anfrage ohne CAD-Daten

Sie können auch ohne CAD-Daten eine Anfrage für das Edelstahl-Laserschneiden online platzieren. Geben Sie dazu einfach die geometrischen Daten, sowie das gewünschte Material Ihres Werkstücks in unser Online-Anfrage-Formular ein. Unsere Experten prüfen Ihre Daten und nehmen dann umgehend mit Ihnen Kontakt auf, um Ihnen schnellstmöglich ein attraktives Fertigungsangebot unterbreiten zu können.

» Geheimhaltung & Datensicherheit

Die Sicherheit Ihrer Daten garantieren wir Ihnen – falls Sie dennoch im Vorfeld eine Geheimhaltungsvereinbarung benötigen, können Sie sich hier unser Formular zur Geheimhaltung herunterladen. Gerne prüfen wir auch Ihre hauseigene Vereinbarung. Bitte schicken Sie uns diese dazu einfach per E-Mail an: einkauf@teprosa.de

Ihr Anbieter für das Edelstahl Laserschneiden

Wir haben uns unter anderem auf das Laserschneiden von Edelstahl spezialisiert. Mit vielen Jahren Erfahrung fertigen wir hoch anspruchsvolle Laserteile für die Automobilindustrie, die Medizintechnik, den Maschinenbau und viele andere Branchen. Als langjähriger Zulieferer verschiedener OEM legen wir besonders viel Wert auf die Qualität unserer Arbeit. Daher arbeiten wir nach einheitlichen Prozessen und klaren Standards, um eine gleichbleibende Qualität unserer Laserteile und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Fertigungsschritts zu gewährleisten.

Welche Edelstähle gibt es?

Als Edelstahl bezeichnet man legierte und unlegierte Stähle mit einem besonders hohen Reinheitsgrad. Durch einen relativ hohen Anteil an Chrom, sind legierte Edelstähle grundsätzlich beständiger gegen Rost, da das Chrom innerhalb des Materials zu einer natürlichen Passivierung führt. Als unlegierte Edelstähle bezeichnet man Stahl, der ebenfalls eine besonders hohe Reinheit aufweisen, aber zu einem Großteil aus Eisen bestehen. Unlegierter Edelstahl ist die Werkstoffnummer 1.10XX und ist für eine weitere Wärmebehandlung vorgesehen.

1.4301 (X5CrNi18-10, V2A)

1.4301 ist eine austenitischer Chrom-Nickel-Stahl, der vielseitig einsetzbar ist. Er ist korrosions- und temperaturbeständig, besonders langlebig und leitfähig. Material dieser Legierung eignet sich zum Schweißen, Abkanten und Umformen ebenso wie für den Laserzuschnitt.

1.4016 (X6CR17)

Ebenfalls zu Gruppe der Edelstähle gehört das Material 1.4016. 1.4016 ist ein nichtrostender, magnetischer, ferritischer Stahl und auch unter der Bezeichnung AISI 430 oder X6Cr17 bekannt. 1.4016 weist einen maximalen Chromanteil von 18% auf.

1.4310 (X10CRNI18-8, Federstahl)

1.4310 ist ein korrosionsbeständiger, austenitischer Federstahl und für Anwendungen bis zu 300 °C geeignet. Das Material hat eine gute Kaltverformbarkeit. Edelstähle mit dieser Legierung werden häufig für die Fertigung von Federn und im Fahrzeugbau eingesetzt.

1.4404 (X0CRNIMO, V4A)

1.4404 ist ein korrosions-, säure- und hochtemperaturbeständiger und damit extrem robuster Edelstahl.

Wofür wird Edelstahl verwendet?

Edelstahl ist nicht nur korrosions-, temperatur- und säurebeständig, sondern auch robust, leitfähig, hygienisch und langlebig. Die Oberfläche von Edelstahl lässt sich auf unterschiedliche Weise nachbehandeln und so raue, glatte oder glänzende Oberflächen erzeugen. Diese besonderen Eigenschaften machen Ihn so vielseitig einsetzbar und auch für Branchen wie die Medizintechnik und den Automobilbau interessant. Er wird daher in den vielen Branchen, für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt. Aber auch unsere Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Möbelindustrie und der Nahrungsmittelindustrie wissen die besonderen Eigenschaften des Werkstoffs zu schätzen.

vorteile laserschneiden

Vorteile beim Laserschneiden von Edelstahl

  • Hohe Schnitt- und Kantenqualität
  • Wiederholgenauigkeit, Maßhaltigkeit und Konturgenauigkeiten von ± 0,01 mm abhängig von der Materialdicke
  • Saubere Schnittflächen
  • Hohe Schnittgeschwindigkeiten
laserschneiden qualität

Qualität unser Laserzuschnitte aus Edelstahl

Werkstücke, die durch das Laserschneiden erzeugt werden, zeichnen sich durch eine hervorragende Qualität aus. Der Laserstrahl der Laserschneidanlagen wird auf einen Durchmesser von 0,03 mm fokussiert, was sehr schmalen Schnittfugen ermöglicht. Kantenqualität und Schnittqualität der so erzeugten Laserteile sind gegenüber vergleichbaren Verfahren um ein Vielfaches genauer. So realisieren wir beim Laserschneiden hohe Maßhaltigkeiten, exakte Wiederholgenauigkeiten und Konturgenauigkeiten von ± 0,01 mm.

Unsere Lasertechnik für das Schneiden von Edelstahl

Für das Laserschneiden von Edelstahl setzten wir modernste Faserlaser verschiedener Hersteller ein die Konturgenauigkeiten von ± 0,01 mm ermöglichen. Faserlaser bieten eine hervorragende Strahlqualität, liefern einen geringen thermischen Eintrag und ermöglichen somit hochpräzise Laserzuschnitte mit geringem Verzug und sauberen, nahezu gratfreien Schnittkanten.

Die gepumpten Festkörperlaser erzeugen einen Laserstrahl im mittleren Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von 1.070 nm, der über eine sogenannte Faser und einer feststehenden Optik per CNC-System, oder über eine bewegliche Scanner-Optik (Galvosystem) auf das zu bearbeitende Material gelenkt wird. Im Vergleich dazu, liegt die Wellenlänge der meisten CO2 Laser, die ihre Vorteile bei der Bearbeitung von Materialien wie Holz, Pappe oder Textilien zeigen, im Bereich von 10.600 nm.

Prinzip des Laserschneidens erklärt

Unsere Laserschneidverfahren

Drei grundsätzliche Verfahren kommen beim Laserschneiden mit Faserlasern zum Einsatz. Das Grundprinzip aller Verfahren, das Schneiden mittels Laserstrahlung, ist jedoch identisch: bei allen drei Verfahren wird ein stark fokussierter Laserstrahl über die entsprechende Strahlführung und den Bearbeitungskopf (Fokussieroptik) gebündelt und auf das zu bearbeitende Werkstück gelenkt.

Die dabei entstehenden Dämpfe und Schmelze werden dann mit einem Prozessgas ausgetrieben. Bei Faserlasern (Spezieller Bautyp des Festkörperlasers), wird dabei in der Laserquelle ein Laserstrahl im mittleren Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von ungefähr 1.070 nm erzeugt und über eine längliche Faser verstärkt. Die verwendeten Lasermodule zeichnen sich durch einen einzigartigen Wirkungsgrad und eine hohe Zuverlässigkeit aus.

» Schmelzschneiden (Laserstrahlschmelzschneiden)

Das Schmelzschneiden oder Laserstrahlschneiden ist das bevorzugte Schneidverfahren für die Bearbeitung von Edelstahl (legiertem Stahl) und verschiedenen Aluminiumlegierungen. Dabei wird der Stahl beim Schneiden durch den fokussierten Laserstrahl aufgeschmolzen und vom verwendeten Schneidgas aus der Schnittfuge geblasen.

Das Prozessgas, meist Stickstoff, schützt die Schnittkante dabei aufgrund seiner reaktionsarmen Eigenschaften (inertes Gas) vor einer ungewollten Oxidation. Man spricht auch vom Glanzschnitt. Der thermische Eintrag auf das Material ist eher gering, wodurch saubere, nahezu gratfreie Schnittkanten erzeugt werden und Laserteile fast ohne Verzug und Grat entstehen. Eine Nachbearbeitung der so gefertigten Teile ist häufig nicht notwendig.

» Brennschneiden (Laserstrahlbrennschneiden/ Laserbrennschneiden)

Auch als Laserstrahlschneiden bezeichnet. Beim Laser-Brennschneiden wird Sauerstoff als Schneidgas verwendet. Das Schneidgas wird bei der Bearbeitung gezündet was zu einem Aufschmelzen des Materials führt.

Der Sauerstoff reagiert mit dem erhitzten Material. Durch diese exotherme Reaktion wird zusätzliche Energie freigesetzt. Die so entstehende Schlacke wird durch den Sauerstoff aus der Schneidfuge gedrückt. Aufgrund der chemischen Reaktion kommt es beim Laserbrennschneiden zu einer geringen Gratbildung an den Schneidkanten, die bei stärkeren Folien nachträglich mechanisch entfernt werden muss. Wenn das Verfahren optimal beherrscht wird, kann der Grat allerdings auf ein Minimum reduziert werden.

» Sublimationsschneiden

Beim Lasersublimationsschneiden verdampft das zu bearbeitende Material unmittelbar durch die Bearbeitung mit dem Laserstrahl. Der entstehende Dampf wird dann durch das Schneidgas, meistens Stickstoff, ausgeblasen. Anwendungsmöglichkeiten für das Sublimationsschneiden mit dem Laser finden sich vor allem im Bereich sehr feiner Materialien und besonders dünner Folien.

Vorteile der Verfahren

Jedes der drei Verfahren spielt seine Vorteile je nach Werkstoff, Anwendung und Einsatzbereich in einem anderen Punkt aus. Für das Laserschneiden von Edelstahl ist das Laserbrennschneiden häufig die ideale Wahl. Unsere Experten kennen die Funktionsweise der einzelnen Trennverfahren und wählen das passende Verfahren für Sie aus. Bei Interesse beraten wir Sie natürlich gerne zu den Unterschieden, sowie den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Lasertechnik.

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Neben dem Laserschneiden von Edelstahl bieten wir Ihnen auch die folgenden Dienstleistungen:

Teprosa – technology + Engineering

Paul-Ecke-Str. 6
39114 Magdeburg
Deutschland

Tel 0391 598184 70
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