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Unsere Leistungen

Laserbrennschneiden

Saubere Schnitte durch präzise Wärmeführung – ideal für dickere Bleche

  • Thermisches Trennverfahren für Stahl und Metall
  • Exakte Geometrien mit sauberer Schnittkante
  • Geeignet für Einzelteile, Prototypen & Kleinserien

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Besonderheiten beim Laserbrennschneiden

Alle Verfahren zum Laserschneiden beruhen auf den zwei gleichen parallel ablaufenden Prozessvorgängen. Dem Einwirken des stark fokussierten Laserstrahls auf dem Werkstück und dem zeitgleichen Anströmen eines spezifischem Prozessgases.

Die Besonderheit beim Brennschneiden liegt im Zusammenspiel des Schneidgases (Sauerstoff) und der durch den Laser erzeugten Wärme. Die vorherrschenden Temperaturen am Werkstück sorgen für eine Zündung des Gases.

Durch die enorme Hitze, die bei dieser exothermen Reaktion entsteht, verbrennt der Werkstoff und eine Schneidfuge entsteht. Aufgrund dieser Funktionsweise eignet sich das Laserschneidverfahren des Brennschneidens nur für Materialien, deren Entzündungstemperatur geringer ist als deren Schmelztemperatur.

Anwendungsgebiete für das Laserbrennschneiden

Das Schneidverfahren des Laserbrennschneidens eignet sich besonders für das Trennen von unlegierten und niedriglegierten Stählen und Metallen, sowie vereinzelt für die Anwendung bei Edelstählen. Vorteile hat das Verfahren eindeutig bei hohen Materialstärken und dicken Blechen. Für einige Kunden bzw. Produkte sind aber auch die enormen Schnittgeschwindigkeiten ein Argument für die Technik.

laserzuschnitt
laserbrennschneiden qualität

Genauigkeit beim Laserbrennschneiden

Technologiebedingt ist die minimale Schnittbreite beim Laserstrahlbrennschneiden etwas breiter, als etwa beim Laserschmelzschneiden. Trotz der hohen Schneidgeschwindigkeit, bietet das Brennschneiden sehr präzise Schneidkonturen und relativ glatte Schneidkanten.

Oxidation und Gratbildung

Aufgrund der chemischen Reaktion (Oxidation) kommt es beim Laserbrennschneiden zu einer geringen Gratbildung an den Schneidkanten, die bei stärkeren Folien nachträglich mechanisch entfernt werden muss.

Wenn das Verfahren optimal beherrscht wird, kann der Grat allerdings auf ein Minimum reduziert werden. Mit den entsprechenden Verfahrensparamtetern kann er sogar gänzlich vermieden werden.

Nachbearbeitung beim Brennschneiden

Der beim Schneiden mit dem Laser, insbesondere bein Brennschneiden entstehende Grat entlang der Schnittkanten macht eine mechanische Bearbeitung bei dickeren Blechen nach dem Schneidvorgang häufig unabdingbar.

Bei dünneren Metallen und Folien tritt allerdings häufig nur ein geringer, oder überhaupt kein Grat auf. Wenn eine Entgratung nötig ist, können wir die folgenden Möglichkeiten anbieten:

  • Bürsten
  • Trowalisieren (Gleitschleifen)
  • Elektropolieren

Weitere Laserschneidverfahren

Neben dem Laserstrahlbrennschneiden kommen zwei weitere Verfahren beim Laserschneiden mit dem Faserlaser zum Einsatz. Das Grundprinzip ist bei allen Verfahren ähnlich, unterscheidet sich aber unter anderem in der Verwendung der Schneidgase.

Bei allen Verfahren wird ein stark fokussierter Laserstrahl über die entsprechende Strahlführung und den Bearbeitungskopf (Fokussieroptik) gebündelt auf das zu bearbeitende Werkstück gelenkt. Bei unseren Faserlasern (Spezieller Bautyp des Festkörperlasers), wird dabei in der Laserquelle ein Laserstrahl im mittleren Infrarotbereich mit einer Wellenlänge von ungefähr 1.070 nm erzeugt und über eine längliche Faser verstärkt.

Die verwendeten Lasermodule zeichnen sich durch einen einzigartigen Wirkungsgrad und eine hohe Zuverlässigkeit aus. Unsere Experten kennen die Funktionsweise der einzelnen Trennverfahren und wählen das passende Verfahren für Sie aus. Bei Interesse beraten wir Sie natürlich gerne zu den Unterschieden, sowie den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Lasertechnik.

» Schmelzschneiden (Laserstrahlschmelzschneiden)

Das Schmelzschneiden oder Laserstrahlschneiden ist das bevorzugte Schneidverfahren für die Bearbeitung von Edelstahl (legiertem Stahl) und verschiedenen Aluminiumlegierungen. Dabei wird der Stahl beim Schneiden durch den fokussierten Laserstrahl aufgeschmolzen und vom verwendeten Schneidgas aus der Schnittfuge geblasen.

Das Prozessgas, meist Stickstoff, schützt die Schnittkante dabei aufgrund seiner reaktionsarmen Eigenschaften (inertes Gas) vor einer ungewollten Oxidation. Man spricht auch vom Glanzschnitt.

Der thermische Eintrag auf das Material ist eher gering, wodurch saubere, nahezu gratfreie Schnittkanten erzeugt werden und Laserteile fast ohne Verzug und Grat entstehen. Eine Nachbearbeitung der so gefertigten Teile ist häufig nicht notwendig.

» Sublimationsschneiden (Lasersublimationsschneiden)

Beim Lasersublimationsschneiden verdampft das zu bearbeitende Material unmittelbar durch die Bearbeitung mit dem Laserstrahl. Der entstehende Dampf wird dann durch das Schneidgas, meistens Stickstoff, ausgeblasen.Anwendungsmöglichkeiten für das Sublimationsschneiden mit dem Laser finden sich vor allem im Bereich sehr feiner Materialien und besonders dünner Folien.

Weiterführende Links zum Thema

Werkstoffübersicht

Hier finden Sie eine Auswahl der gängigsten Materialien und Werkstoffe, die wir bei TEPROSA verarbeiten. Andere Materialien können auf Anfrage auch verwendet werden!

Eisenmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Baustahl 1.0330, DC01
1.0338, DC04
unlegierte Qualitätsstähle
C-Stahl/ Kohlenstoffstahl 1.1274, C100S
C75S
Federbandstahl ohne Korrosionsbeständigkeit,
magnetisch
Edelstahl V2A 1.4301
1.4316
rostfreie, austenitische Standardedelstähle
Edelstahl V4A 1.4404 korrosions-, säure- und hochtemperaturkorrosionsbeständige Edelstähle
Federstahl 1.4310 rostfreie, gut korrosionsbeständige,
austenitische Federstähle
Edelstahl 1.4828 austenitische Standardedelstähle
Edelstahl 1.4016 nichtrostender, ferritischer Stahl
magnetisch

Leichtmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Aluminium AW-5754 (AlMg3),
AW-1050A (Rein-aluminium),
AW 6082 (AlSi1MgMn)
leichtes, relativ weiches Material,
korrosionsbeständig,
gute Verform- und Schweißbarkeit
Titan Ti leichtes, passivierbares und biokompatibles Material,
häufiger Einsatz in der Medizintechnik

Buntmetall

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Bronze CW452K Korrosions- und verschleißfest,
hohe Festigkeit und Härte
Kupfer CW004A,
CW008A,
CW024A
gute elektrische Leitfähigkeit,
korrosionsbeständig,
gute Kalt- und Warmumformbarkeit,
geeignet für Hart- und Weichlöten
Kupfer-Nickel sehr korrosionsbeständig,
gut schweißbar
Messing CW508L, CW612N gute elektrische Leitfähigkeit,
gute Kaltumformbarkeit,
gute Federeigenschaften
Nickel Nickel, MU-Metall äußerst korrosionsbeständig,
ferromagnetische Eigenschaften

Keramik

Bezeichnung Materialgüte Anmerkung
Siliziumnitrid Si3N4 extrem belastbar,
hohe Temperaturstabilität,
sehr hohe Thermoschockbeständigkeit

Ihr Werkstoff ist nicht dabei? Wir beraten Sie gerne auch zu den Möglichkeiten mit individuellen Materialien!

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